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Schloss Ormož
Das Schloss Ormož wurde zum ersten Mal um das Jahr 1278 erwähnt. Nach 1945 wurde das Schloss verstaatlicht. Im Folgejahr wurde das Schloss mit Garten zum Kulturdenkmal ernannt. Das Schloss Ormož ist seit 1996 Teil des Regionalen Museums Ptuj. Zwischen 2006 und 2009 wirkte in Ormož auch das Museum Ormož, seit 2009 ist das Museum Ormož an das Regionale Museum Ptuj Ormož angeschlossen. Das Landgut besteht seit 2011 im Rahmen des Regionalen Museums Ptuj Ormož.

Ausstellungen
Zur Geschichte
Das Schloss Ormož steht am sudöstlichen einer Siedlung aus der Bronzezeit, die mit einem Erdbau und Schutzgraben geschützt war. Der Schutzgraben begleitet die Schlossanlage entlang der gesamten östlichen Seite und biegt am Ende des Vorschlosses in Richtung des ehemaligen Ungarischen Tors ab. Die Herren von Pettau haben im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts mit dem Bau der Schlossanlage begonnen. Das Schloss blieb bis 1438 in deren Besitz, als die Adelsfamilie erlosch. Während der ersten Bauphase entstand wahrscheinlich der heutige freistehende Südflügel, im welchem die Kastellane von Pettau wohnten, die Herren aus Ormož, erst später wurde der große an der Mauer befindliche Hof am nordöstlichen Zipfel mit einem standhaften Turm gesichert. Die Geschehnisse am Ende des 15. Jahrhunderts beschleunigten die Entwicklung des Schlosses. Nach dem ersten Brand im Jahr 1487 ging er an die Szekely über, die sich hier ansiedelten und ihn zu diesem Zwecke renovierten. Sie errichteten den nördlichen und westlichen Flügen und vielleicht den Grundstein für den östlichen Flügel. 1532 beschädigten Türken das Schloss stark, 1540 wurde es im Rahmen der Festigung der Stadt renoviert. Nach dem Angriff der Kuruzen am 12. Februar 1704 war das Schloss für eine längere Periode verwüstet. Zwischen 1710 und 1740 wurde er von der Familie Pethe im barocken Stil renoviert. Anfang des 19. Jahrhunderts kaufte der Großindustrielle Jožef Pauer das Schloss, erneuerte die gesamte Anlage im klassizistischen Stil und ummauerte den südwestlichen Schlossgarten. Die letzten Eigentümer des Schlosses waren die Grafen Wurmbrandt, derer Wappen über dem Haupteingang hängt. Nach 1945 wurde das Schloss verstaatlicht. Im Folgejahr wurde das Schloss mit Garten zum Kulturdenkmal ernannt. Zwischen 1951 und 1956 beherbergte das Schloss sogar das Militär. Seit 2009 ist das Schloss Ormož Teil des Regionalen Museums Ptuj Ormož.
Hochzeiten
Standesamtliche Hochzeiten finden im Hochzeitssaal staat, goldene, diamentene Hochzeiten im Saal neben der Kapelle im zweiten Stockwerk.
Ausstellungen
Sammlungen im Schloss Ormož: Ausstellung von Marko Sluga, Ormož während der Karaðordeviås und Titos Jugoslawien, aus dem Nachlass von Dr. Otmar Majerič, Zwischen der Drau und der Mur – Präsentation des archäologischen Erbes der Gemeinden an der Grenze zwischen Prlekija und Meðimurje.
Ausstellungen auf dem Landgut: Mittelalterliche Plastik aus der Ormož-Region, Archäologische Ausstellung "Vom Spielzug bis zur Urne", Der Topf lobt den Töpfer.
Schlosspark
Auf der Josephinischen Militärkarte für den Zeitraum 1763-1787 sind in der Umgebung des Schlosses einzelne Bäume sichtbar. Das Gartenkonzept ist aus der Landeskarten aus 1801 ersichtlich. Das Schloss ist von einem Garten umgeben, der zu den schönsten Passagenanpflanzungen in Slowenien zählt. Im Garten gedeihen rund 140 Baumarten, unter ihnen auch eine gewaltige Eiche, Eschen und einige Exoten. Am Weg vorbei am Tulpenbaum, der zur Grabstätte der letzten Schlossbesitzer führt, können wir große Eschen, Pappeln, mächtige Eichen und Überreste einer Lindenallee betrachten.
Kontakt
Schloss Ormož und Landgut Ormož
Kolodvorska 9 SI- 2270 Ormož
TIC Ormož Telefon: + 386 (0)2 741 53 56
Tel: +386 (0)2 7417290
muzej.ormoz@pmpo.si
https://pmpo.si/zbirke-in-razstave/stalne-zbirke/

Öffnungszeiten:
- Montag – Freitag von 8 bis 15 Uhr;
- Samstag von 9 bis 14 Uhr;
- 24. und 31. Dezember und Fastnachtsdienstag von 8 bis 12 Uhr;
- Sonntag und Feiertage geschlossen, Besichtigung nach vorheriger Absprache möglich.

Ausstellung von Marko Sluga, Ormož während der Karaðordeviås und Titos Jugoslawien, aus dem Nachlass von Dr. Otmar Majerič, Zwischen der Drau und der Mur – Präsentation des archäologischen Erbes der Gemeinden an der Grenze zwischen Prlekija und Meðimurje.

Karte
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