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Burg Schlaining
Lernen auf der Friedensburg.
Geschichte
Legendenumwobene Besitzer.

Burg Schlaining in der Nähe der Stadt Oberwart, liegt an einem ehemals strategisch wichtigen Punkt, an der Kreuzung mehrerer Handelsstraßen von Steinamanger (HU), Graz, Wiener Neustadt und Ödenburg. Der Name "Schlaining", der sich damals auf die Burg bezog, wird 1271 als "castrum Zloynuk" erstmals urkundlich erwähnt. 1271 war die Burg im Besitz der Güssinger Grafen. Im 15. Jahrhundert erwarb dann Andreas Baumkircher die Festung. Sein Name ist heutzutage in der Region von vielen Legenden umwoben - die sogenannte "Baumkircherfehde" (1469-1471) gegen Kaiser Friedrich III führte schließlich zu Baumkirchers Hinrichtung in Graz. Mitte des 16. Jahrhunderts kam sie in den herrschaftlichen Besitz der Familie Batthyány.

Seit 1980 gehört die Burg dem Land Burgenland, ist als Museum eingerichtet und bietet zusätzlich mehrere Seminar- und Konferenzräume. 1983 wurde in der Burg Schlaining das Zentrum des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung (ASPR) eingerichtet. Das ASPR versteht sich als ein Ort der respektvollen Begegnung und des gemeinsamen Lernens.
Jubiläumsausstellung 100 Jahre Burgenland
Die vor 750 Jahren erstmals urkundlich erwähnte Friedensburg Schlaining im Südburgenland ist nach umfassender Sanierung Austragungsort der Jubiläumsausstellung "Wir sind 100. Burgenland schreibt Geschichte".
Die BesucherInnen erwartet eine Schau auf 1.300 m² großer Fläche, die in multimedialer Weise die 100-jährige Geschichte des Burgenlandes beleuchtet und erlebbar macht. Im Zentrum dieser Ausstellung zum 100-jährigen Geburtstag stehen vor allem die Menschen. Die Sammlung erzählt die Erfolgsgeschichte vieler Generationen von Leuten, die im Burgenland gelebt und gearbeitet haben und rückt packende Lebensgeschichten und Erinnerungen burgenländischer Persönlichkeiten in den Mittelpunkt.

Mit 850 Objekten von über 120 Leihgeberinnen und Leigebern in 160 Vitrinen sowie 30 Medienstationen wird die burgenländische Geschichte anschaulich erzählt. Momente, als das Burgenland im Rampenlicht des Weltgeschehens stand, wie etwa während des Ungarnaufstands 1956, beim Fall des Eisernen Vorhangs 1989 oder bei der Flüchtlingskrise 2015, zählen genauso zum Repertoire der Ausstellung, wie die eindrucksvolle Entwicklung des Burgenlandes, von einer rückständigen Gegend hin zu einer der innovativsten und lebenswertesten Regionen Europas. Auch die kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt findet in der Jubiläumsausstellung einen Platz.

Erstmals bietet daher der Audio-Guide eine Führung nicht nur in deutscher und in englischer Sprache, sondern auch auf Ungarisch, Kroatisch, Romanes und in Gebärdensprache an.

Nähere Infos zur Ausstellung "Wir sind 100. Burgenland schreibt Geschichte" und dem Jubiläumsjahr 2021 finden Sie unter www.wirsind100.at
Kontakt & Info
Friedensburg Schlaining
Rochusplatz 1, A 7461 Stadtschlaining
Tel.: +43 3355 2306
friedensburg@kultur-burgenland.at
www.friedensburg.at

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